Calle Ridderwall sichert erste Punkte

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt konnte die Düsseldorfer EG am Sonntagnachmittag beim EHC Red Bull München die ersten Punkte einfahren. Mit zwei Treffern trug Stürmer Calle Ridderwall maßgeblich zum 2:3-Sieg nach Verlängerung bei.

Christian Brittig, Trainer von Calle Ridderwall (Foto: Detlef Ross / eishockey-magazin.de)

Christian Brittig (Foto: Detlef Ross / eishockey-magazin.de)

„Es fühlt sich gut an, den ersten Sieg des Jahres eingefahren zu haben…“, schrieb DEG-Angreifer Calle Ridderwall nach dem Spiel vermutlich im Bus sitzend bei Facebook. In der dritten Minute der Verlängerung sorgte der Schwede zuvor für den 2:3-Erfolg bei den roten Bullen aus München und sicherte damit die ersten beiden Punkte für die Düsseldorfer EG. Vor 2.780 Zuschauern hatte Niki Mondt die DEG bereits nach 82 Sekunden in Front geschossen. Der Rückkehrer nutzte einen Fehler des Münchner Verteidigers Ekbom und verwandelte gegen Ex-DEG-Torhüter Jochen Reimer eiskalt.

Die Düsseldorfer Mannschaft versäumt es allerdings, trotz einer Vielzahl an Chancen, die Führung auszubauen und erhielt dafür im Mittelabschnitt die Quittung. Martin Buchwieser und Toni Ritter drehten die Partie in der 31. und 33. Minute zugunsten der Münchner.

Und dann kam Calle Ridderwall

Glücklicherweise ließ sich die Düsseldorfer EG nicht aus dem Konzept bringen und kam in der 42. Minute durch Calle Ridderwall, nach einem schnellen Konter über Travis Turnbull, der die Scheibe von Torhüter Bobby Goepfert zugespielt bekam, zum Ausgleich. Mit seinem zweiten Treffer (in der Overtime) entschied Ridderwall die Partie schlussendlich für die DEG.

Vier Spieler mit 10-Minuten-Strafen vorbelastet

Das Team von Trainer Christian Brittig zeigte erneut eine kampfbetonte Leistung, sollte dabei aber die Strafzeiten im Auge behalten. In München erhielten Bernhard Ebner, Jannik Woidtke und Daniel Kreutzer zehnminütige Disziplinarstrafen. Nach der Disziplinarstrafe von Alex Henry am Freitag gegen die Iserlohn Roosters sind nun bereits vier Spieler vorbelastet. Auch am Überzahlspiel muss weiter gearbeitet werden, blieben doch in der bayrischen Landeshauptstadt die Chancen im Powerplay ungenutzt.

Der Wechsel der TV-Übertragungsrechte zu Servus TV und Laola1.tv ermöglicht den Fans übrigens bewegte Bilder von allen Spielen anzuschauen.

Foto zur Verfügung gestellt von: Detlef Ross / eishockey-magazin.de