DEG-Spiele in Köln live im Free-TV

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gab im Juni bekannt, dass der österreichische Fernsehsender ServusTV die Übertragungsrechte für die kommenden vier Jahre erworben hat. Zusätzlich zeigt das Internetportal LAOLA1.tv weitere Spiele als Live-Stream und Highlights aller DEL-Spiele im Internet. Der Übertragungsplan für die ersten Spieltage der neuen Saison wurde in der vergangenen Woche veröffentlicht.

Bild: servustv.com

Bild: servustv.com

Die Deutsche Eishockey Liga ist nach über zwanzig Jahren des Pay-TV-Daseins wieder zurück im frei empfangbaren Fernsehen. Die Sonntagsspiele werden vom Fernsehsender ServusTV ausgestrahlt, freitags können die Spiele im Internet-Live-Stream bei LAOLA1.tv angesehen werden. Hierfür stellen die Österreicher jedem Verein Kameras, darunter auch jeweils zwei HD-fähige, zur Verfügung. Mit diesen können und sollen alle Spiele aufgezeichnet werden. Dadurch können die deutschen Eishockey-Fans darauf hoffen, Highlights von allen Spielen der höchsten deutschen Eishockey-Liga sehen zu können.

In den vergangenen Jahren machte sich der Sender von Red Bull-Geschäftsführer Dietrich Mateschitz bereits durch die Übertragung der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) einen Namen. Das Sendeformat wurde unter anderem für ihre Innovationen, wie die sogenannten Cable Guys gelobt. Dabei werden ausgewählte Spieler während der Partien mit Mikrofonen ausgestattet, wodurch teilweise interessante O-Töne während der Live-Übertragung eingeblendet werden können. Auch in der neuen DEL-Saison sollen Cable Guys eingesetzt werden.

Vergangene Woche wurde eine erste Übersicht über die geplanten Übertragungen bis zur Deutschland-Cup-Pause veröffentlicht. Die Düsseldorfer EG wird dabei zweimal live zu sehen sein. Zunächst beim Auswärtsspiel bei den Kölner Haien am 28. September 2012 um 19:25 Uhr im Live-Stream bei LAOLA1.tv. Genau einen Monat später überträgt ServusTV dann das zweite Rheinische Derby der Saison, erneut bei den Haien (28. Oktober 2012, 17:25 Uhr).

Die Live-Spiele in der Übersicht:

  • Freitag, 14. September (ServusTV) – 19.30 Uhr: Kölner Haie – Krefeld Pinguine (Sendebeginn: 19.25 Uhr)
  • Sonntag, 16. September (ServusTV) – 17.45 Uhr: Adler Mannheim – Eisbären Berlin (17.25 Uhr)
  • Freitag, 21. September (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Krefeld Pinguine – Hamburg Freezers (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 23. September (ServusTV) – 17.45 Uhr: Hamburg Freezers – EHC Red Bull München (17.25 Uhr)
  • Freitag, 28. September (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Kölner Haie – Düsseldorfer EG (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 30. September (ServusTV) – 17.45: Grizzly Adams Wolfsburg – Augsburger Panther (17.25 Uhr)
  • Freitag, 5. Oktober (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 7. Oktober(ServusTV) – 17.45 Uhr: Straubing Tigers – ERC Ingolstadt (17.25 Uhr)
  • Freitag, 12. Oktober (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 14. Oktober (ServusTV) – 17.45 Uhr: Hannover Scorpions – Adler Mannheim (17.25 Uhr)
  • Freitag, 19. Oktober(LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Iserlohn Roosters – Thomas Sabo Ice Tigers (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 21. Oktober (ServusTV) – 17.45 Uhr: Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters (17.25 Uhr)
  • Freitag, 26. Oktober (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 28. Oktober (ServusTV) – 17.45 Uhr: Kölner Haie – Düsseldorfer EG (17.25 Uhr)
  • Freitag, 2. November (LAOLA1.tv) – 19.30 Uhr: Iserlohn Roosters – Adler Mannheim (19.25 Uhr)
  • Sonntag, 4. November (ServusTV) – 17.45 Uhr: Thomas Sabo Ice Tigers – Augsburger Panther (17.25 Uhr)

Der Live-Stream über LAOLA1.tv ist über das Internet noch recht simpel zu erreichen, doch doch wie kann man ServusTV eigentlich empfangen, wenn man den Sender bisher nicht in seiner Programmliste gefunden hat?

IPTV
Wer seinen Fernsehempfang über das Internet regelt und dabei auf IPTV setzt, kann ebenfalls problemlos auf das Programm von ServusTV zugreifen. Sowohl Entertain der Deutschen Telekom, als auch VodafoneTV speisen den österreichischen Sender ohne Zusatzgebühr ein.

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Satellit
Wer im Besitz einer digitalen Satellitenanlage ist, hat dabei die wenigsten Probleme. Bei der Einstellung des Receivers muss lediglich ServusTV Deutschland ausgewählt werden. Informationen über die automatische Programmierung und die manuelle Einstellung sind im Internet abrufbar.

Kabel
In den meisten deutschen Kabelnetzen wird ServusTV sowohl analog, als auch digital eingespeist. In Nordrhein-Westfalen teilt sich der Alpensender allerdings die Sendefrequenz mit NRW.TV, wodurch kein durchgängiges Programm gewährleistet wird. So mussten Eishockey-Fans in der Vergangenheit bei jeder ServusTV-Übertragung der EBEL bangen, ob nicht gerade das Programm von NRW.TV läuft. Informationen zu Receivereinstellungen erhält man hier

Ob die Spiele, wie bei Übertragungen der EBEL, auch im Live-Stream über die Internetseite von ServusTV angesehen werden können, steht bisher nicht fest.