Schwache DEG im Straßenbahnderby

Die DEG nahm den Kampf am Freitagabend erst spät an und unterlag im Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine mit 2:4. Einzig Torhüter Bobby Goepfert bot eine solide Leistung und hielt sein Team lange Zeit im Spiel. 10 Minuten Kampf im Schlussabschnitt waren am Ende zu wenig.

Foto: Kevin Uertz

Foto: Kevin Uertz

Die Düsseldorfer EG tut sich in dieser Saison besonders bei den Heimspielen schwer, bei denen überdurchschnittlich viele Zuschauer im ISS Dome zu Gast sind. Am heutigen Freitag fanden 7.182 Fans den Weg in den Dome und wieder gelang es dem Team von Jeff Tomlinson nicht, Werbung in eigener Sache zu machen. Zwei Drittel lang wirkten die Düsseldorfer Spieler gehemmt und erarbeiteten sich nur sehr wenige Chancen. Connor James in Unterzahl und Adam Courchaine hatten nach Einzelaktionen noch die besten Chancen.

Viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten dominierten das Düsseldorfer Spiel. Nach zwei Drittel hatten die DEG-Spieler nur zehnmal auf das Krefelder Tor geschossen. Dass das Spiel nicht bereits nach dem zweiten Abschnitt entschieden war, lag vor allem an Torhüter Bobby Goepfert. Zweimal hatte aber auch der Amerikaner keine Chance. Francois Méthot in der 9. und Richard Pavlikovsky in der 23. Minute brachten die Gäste aus der Seidenstadt mit 0:2 in Front.

Straßbahnderby geht 90 Sekunden vor Schluss verloren

Erst im Schlussabschnitt schien die DEG den Kampf anzunehmen. Das führte dann auch schnell zum Erfolg. René Kramer erarbeitete sich im gegnerischen Drittel die Scheibe, Tyler Beechey bediente Connor James, der in der 45. Minute auf  1:2 verkürzen konnte. Vier Minuten später nutzte Andy Hedlund das Überzahlspiel für die DEG und hämmerte die Scheibe ins Krefelder Tor. Doch statt weiter nachzulegen, verfiel die DEG in die Passivität der ersten beiden Spielabschnitte. Nachdem die Düsseldorfer Verteidiger die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachten, nutzte Rok Ticar 90 Sekunden vor Ende der Partie die Gelegenheit und erzielte das 2:3. Daniel Pietta setzte 34 Sekunden später mit dem Treffer ins leere Düsseldorfer Tor den Schlusspunkt.

Tyler Beechey wird der DEG am Sonntag in Nürnberg fehlen. Nach dem Treffer von Daniel Pietta ließ sich Beechey zu einem Stockstich hinreißen und kann froh sein, dass er dafür keine Matchstrafe und somit eine längere Sperre, erhielt. Insgesamt verteilte Schiedsrichter Stephan Bauer heute 97 Strafminuten.

Foto: Kevin Uertz [ K-U ] Photography